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Atom-Emissions-Spektroskopie mit dem Rotrode-Verfahren

Atom-Emissions-Spektroskopie mit dem Rotrode-Verfahren

Spectroil Q100

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Prüfinstrument bei
OELCHECK:

Spectroil Q100

Probenmenge:

2 ml

Einheit:

mg/kg (1.000 mg/kg = 1.000 ppm = 0.1 Gew.%)

Ermittelte Werte:

Aluminium, Barium, Blei, Bor, Chrom, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Molybdän, Natrium, Nickel, Phosphor, Silber, Silizium, Titan, Vanadium, Wolfram, Zink, Zinn
 
Angabe wenn die Werte über 1 mg/kg liegen:
Silber, Vanadium, Titan, Wolfram

Bearbeitungszeit:

~ 2 min

Untersuchung für:

Hydrauliköle, Schmierfette und feste Rückstände

Kurzbeschreibung:

Mit dem bei OELCHECK eingesetzten AES-Verfahren nach dem Rotrode-Prinzip werden in weniger als 1 Minute die an einem „Funkenrädchen“ anhaftenden Bestandteile einer ca. 2 ml großen Ölprobe in einem Lichtbogen, der bei ca. 40.000 Volt gezündet wird, bis auf über 8.000 °C erhitzt. Die in Form von Temperatur zugefügte Energie veranlasst jedes vorhandene Element, ein für sein Metall charakteristisches Licht abzugeben. Das Element emittiert also Licht.
Der Lichtstrahl wird mit Hilfe eines Kristallgitters (Prinzip Prisma) in seine Spektralfarben (Prinzip Regenbogen) zerlegt. In einer Dunkelkammer sind hinter „Austrittsschlitzen“ in einem Radius Photozellen so angebracht, dass sie nur das Licht aufnehmen können, das für das jeweilige Element charakteristisch ist. Die durch die Intensität des Lichts angeregte Veränderung der Stromstärke werden in den Photozellen in die Masse des vorhandenen Metalls umgerechnet.

Aussage:

Mit der AES können bis zu 21 Verschleißmetalle, Verunreinigungen und Additive zuverlässig und reproduzierbar bestimmt werden. Je nach Beschaffenheit der Partikel können Bestandteile allerdings nur bis zu einer Größe von 5µm im Öl gefunden werden. Größere Partikel setzen sich zu schnell im Öl ab oder werden durch den Lichtbogen nicht intensiv genug angeregt. Die Bestimmung erfolgt unabhängig von der Ölviskosität auch bei dunklen oder schwarzen Ölen. Auch Bestandteile von Schmierfetten und Rückständen können mit diesem Verfahren leicht festgestellt werden. Hierzu muss lediglich die Probe direkt auf die Graphitelektrode aufgetragen werden.

fußgrafik
DAR-Zertifizierung akkreditierung DIN EN ISO 9001 DIN EN ISO 14001

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