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13.08.2014

Analysen für chinesische Windenergieanlagen

Großer Andrang am OELCHECK-Messestand auf der Wind Energy China 2014

Ein Windpark als Wohnort ist für Servicetechniker der westlichen Welt schwer vorstellbar, doch für viele ihrer chinesischen Kollegen gar nicht ungewöhnlich. Sie warten die Windenergieanlagen und leben gleich an ihrem Arbeitsplatz.

So viel Einsatz ist bewundernswert, aber auch nötig. China ist der größte Windstromproduzent der Welt, vor den USA und Deutschland. Allerdings ist die Wartung der chinesischen Anlagen noch im Anfangsstadium und viel zu kostenintensiv. Mängel bei der Instandhaltung und im Betrieb reduzieren aktuell den Ertrag um 15-30%. Hier ist Handlungsbedarf dringend angesagt!

2020 will China eine installierte Leistung von 200 GW (entspricht in etwa 75 Atomkraftwerken) erreichen. Offshore-Anlagen sollen dazu erheblich beitragen. Die Ziele sind ambitioniert, und die rasante Entwicklung bringt schon jetzt große Herausforderungen mit sich. Viele der aktuell rund 90.000 Windturbinen sind im Norden in schwer zugänglichen und klimatisch extremen Gebieten installiert. Ein Großteil der Windturbinen ist innerhalb der letzten sieben Jahre entstanden. Gerade in Bezug auf deren Langzeitbetrieb ist bei den meist jungen heimischen Produzenten oft noch wenig Erfahrung vorhanden.

Die Chinese Wind Energy Association CWEA schätzt, dass im Jahr 2020 ca. 100.000 Windkraftanlagen, die etwa 140 der geplanten 200 GW installierten Leistung liefern, nicht mehr innerhalb einer Garantieabdeckung betrieben werden. Kostspielige Reparaturen, die oft erst nach der Garantiezeit von drei bis fünf Jahren auftreten, gehen dann zu Lasten der Betreiber. Betrieb, Überwachung und Wartung der Anlagen müssen schnellstmöglich deutlich effizienter werden!

Genau darum ging es auch bei der „Offshore Wind China 2014“ und „Wind Energy Operations and Maintenance China 2014“ im Juli in Shanghai. OELCHECK hat auf der Konferenz zum Thema „Oil can talk – Oil Analysis for Wind Turbines“ referiert. Auch auf der Fachausstellung waren wir mit einem gut besuchten Stand vertreten. Hersteller, Betreiber- und Serviceunternehmen waren sich einig: Ölanalysen können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, Probleme und Schäden frühzeitig zu erkennen. Aktuell werden in den von Chinesen gebauten Hauptgetrieben der meisten Anlagen in China zwar auch synthetische Getriebeöle eingesetzt, doch die Überwachung der Ölqualität, des Verschleißes, sowie der schädlichen Verunreinigungen wird nicht zutreffend und nur unzureichend kommentiert. Die von OELCHECK vorgestellten Konzepte zur Getriebeölüberwachung sowie Diagnosen zu Praxisbeispielen von Hauptgetrieben und fettgeschmierten Hauptlagern wurden mit großem Interesse aufgenommen. Die ersten Hersteller von Windkraftanlagen und Komponenten haben auch schon die Initiative ergriffen. Ihre Kooperationen mit OELCHECK sind bereits angelaufen. Schließlich verfügt OELCHECK über Daten von mehr als 300.000 untersuchten Schmierstoffproben aus Windturbinen. Jede im OELCHECK Labor in China untersuchte Ölprobe wird außerdem von einem erfahrenen, deutschen Ingenieur mit einem aussagekräftigen Kommentar beurteilt. Auch die chinesischen Kunden gehen so auf Nummer sicher. Sie wissen: OELCHECK hat die Erfahrung!


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